Just Arrived 31 August, 2007
Wie versprochen, es sollte schon bald der erste Eintrag kommen, sobald ich in Irland bin. Seit knapp 18 Stunden bin ich erst hier, aber es kommt mir vor, als sei ich bereits schon eine ganze Weile hier. Die ersten Fotos gibt es bei Picasa auch schon zu sehen.
Soeben bin ich nach Stunden des Tiefschlafs aufgewacht, und auch wenn ich noch nicht gerade lange hier bin, so kann ich aber bereits schon sagen, dass die Iren wirklich sehr nett sind. Zwar erscheinen sie mir ein wenig unkoordiniert und chaotisch, aber die Freundlichkeit steht eindeutig darüber. Es kann also schon mal vorkommen, dass der „Manager“ des Wohnheims mit dem Porsche Cayenne vorfährt, die Scheine für die Miete in die Brusttasche steckt, parallel auf drei Handys Anrufe bekommt, noch einem Kollegen Bescheid gibt, und er so durcheinander ist, dass er keine Unterlagen in dem ganzen Chaos findet bzw. man auch eine Quittung nur mit Glück bekommt… Aber als ich gestern (gefühlte) 5 km meinen Koffer von der Bushaltestelle hierhertragen durfte, hielt plötzlich eine Frau an. Sie fragte mich, ob sie mich vielleicht fahren dürfte. In Deutschland wären viele Leute noch voller Schadenfreude an mir vorbeigefahren. Und wie es nun so ist: ihr Mann ist auch gerade in Deutschland. Was macht er da wohl? Brauereien besichtigen! Die nette Dame meinte allerdings, er würde wohl eher hauptsächlich das Bier trinken. Um allen Klischees gerecht zu werden: ja, er arbeitet hier sogar auch noch bei Guinness
Das Wohnheim ist hier eigentlich recht schön, nur war es ein wenig dürftig ausgestattet. So habe ich erst einmal ein Kissen und ein Oberbett in Dundalk finden müssen. Aber auch hierauf ist man scheinbar eingestellt, denn es gab ein „College-Pack“. Folglich ist alles ohne größere Probleme verlaufen. Die Supermärkte verleiten aber schon ein wenig, gleich Unmengen einzukaufen, da man alles probieren möchte… Beeindruckt haben mich die ca. 35 Toastsorten schon irgendwie!
A propos Toast, jetzt werde ich erstmal frühstücken
Nachher geht es wieder los. Dundalk muss weiter entdeckt werden!
voyage surprise 29 August, 2007
Jetzt wird nicht mehr gezählt. Keine Hosen, keine Strümpfe, und auch keine Pullover… nichts
Nun ist die Tasche zu. Es hat sich herausgestellt, dass so ein vorübergehendes Leben doch -mit viel Geduld meiner Tasche- in gewisser Weise messbar ist. Nachdem alles verstaut war, habe ich mich auch einen Moment lang gefragt, ob 20 kg wirklich so viel wiegen können. Zunächst dachte ich daher, meine Waage stimme nicht so ganz, weil es mindestens 30 kg sein müssten… Jetzt steht hier nur noch mein Notebook etwas einsam herum, und wartet darauf, auch in der Tasche zu verschwinden.
Wenn alles klappt, bin ich in zwölf Stunden schon am Flughafen bzw. gegen Mittag in Dublin. Ein bisschen komisch fühlt es sich schon an, weil ich noch nicht so recht weiß, was mich dort erwarten wird. Immerhin hat sich heute herausgestellt, dass es wirklich alles mit der Unterkunft klappt. Für irische Verhältnisse also von der Zeit her gerade passend.
Und ansonsten werde ich mich ein wenig an den Himmelsrichtungen orientieren, um mein Zimmer zu finden. Hausnummern hat die Straße dort nämlich wie es scheint nicht. Als ich den Verwalter nach der genauen Adresse fragte, meinte er nur, dass es Apartment 2 sei. Na dann! Der Rest bleibt eine Überraschung.
Pünktlich zur morgigen Abreise wird sich das tolle Wetter aus Irland übrigens verabschieden. So darf ich meine ersten Eindrücke von dieser Insel also schon einmal sehr klischeehaft sammeln. Aber es muss ja nicht so bleiben, und es gibt ja auch viel wichtigere Dinge zu erfahren bzw. kennenzulernen.
Vorerst wird dieser Eintrag also zum letzten Mal aus dem Ruhrgebiet kommen. Wenn alles klappt, folgt schon sehr bald ein Eintrag aus Dundalk. Und dann weder über Busfahrten, Bier oder dergleichen, sondern einfach über einige Momente aus dem Leben der Irland-Französin.
au loin – ou le tram 107 embaumé 28 August, 2007
Es gibt Stunden, die einem gefühlten Augenblick entsprechen. Als könnte ein kleines Zwinkern dazu führen, dass ein Tag Flügel bekommt und nicht ansatzweise greifbar ist. Eigentlich ist mir der Abreisetag noch sehr fern, nur der Kalender erinnert mich daran, dass es noch genau zwei Tage sind. Darum wird heute endlich gepackt! Mein Zimmer fühlte sich wahrscheinlich noch geschmeichelt, wenn man es als chaotisch bezeichnete
Einzig die Tatsache des Vorhandenseins vieler Listen, beruhigt micht ein wenig in diesem Durcheinander – auch wenn sie am Ende doch oft ungelesen im Papierkorb landen. Aber dennoch -wenn auch anders- haben sie ja im Prinzip ihren Zweck erfüllt.
Heute bin ich vorerst zum letzten Mal mit der Straßenbahn durch Essen gefahren. Leider gerade zu diesem Zeitpunkt, wenn Scharen entnervter junger Menschen die Schulgebäude verlassen. Der Duft von Sporttaschen sowie deren Besitzer, die das Wissen um viele gemeinsame Stunden schweißtreibender Körperertüchtigung teilen, ein kleiner Junge mit dem Rest seines Wurstpausenbrotes vom Morgen, junge Frauen mit schrillen Stimmen im kaum mehr zu ertragenden Frequenzbereich, gepaart mit zerplatzenden Kaugummiblasen und den glitzernden Ohrläppchen mancher jungen -extrem von der (künstlichen) Sonne gebräunten- Männer, unterlegt mit unterschiedlichen Klingeltönen des Handyklingeltonanbieters J., vermischt mit dem dumpfen Zischen eines Kronkorkens der Bierflasche gegen den Mittagsdurst…
So fühlt sich eine letzte Fahrt an, bevor es in ein Land geht, das Dundalk mit nicht mal 40.000 Einwohnern als 6. größte Stadt Irlands bezeichnet. Wenn eine Sache feststeht, dann ist es die Tatsache, dass die obige Situation (mal ganz abgesehen von nicht vorhandenden Straßenbahnen) so nicht eintreten wird. Die Einwohnerdichte lässt es wahrscheinlich nicht zu, dass mich das Wurstbrot eines schmatzenden Jungen im Nacken stören könnte bzw. der Schall der zerplatzten Kaugummiblase aus der Ferne mein Ohr erreichen wird.
In dem Moment hatte ich wirklich nicht das Gefühl, die Entscheidung zu bereuen, einen kleinen Ort für ein Auslandsaufenthalt gewählt zu haben. Aber wer weiß, vielleicht wird man selbst DAS mit einem ausreichenden Abstand irgendwann ein bisschen vermissen. Irgendwie.
intempéries… et sept 23 August, 2007
Wie der Titel es schon sagt, es könnte besser sein. Aber auf der anderen Seite werde ich dann in dieser Hinsicht praktisch keine Umstellungsschwierigkeiten haben
Das könnte man meinen! Denn im Gegensatz zu dem „herrlichen“ Sommerwetter hier ist es zwar in Irland mit ca. 20°C etwas kühler, aber dafür regnet es praktisch nicht. Auch in den nächsten Tagen soll es weiterhin so bleiben. Das hätte ich vor einigen Monaten in der Form nicht so erwartet. Auf diese Weise wäre dann auch wieder mal ein weiteres Vorurteil ausgeräumt, dass es in Irland nur regnet, neblig ist sowie das Wetter dort jeden Menschen nur depressiv machen kann…es sei denn, ein Pint ist gerade in der Nähe. Nein, ich glaube schon, dass das Gegenteil beweisbar sein wird.
Soeben hat ein neuer Tag angefangen. Und mit diesem Tag sind es nur noch sieben Tage, bis es dann am kommenden Donnerstag zu früher Stunde losgeht. Wie weit bin ich nun? Das ist eine gute Frage. Zwar habe ich mich inzwischen schon getraut, die Tasche einmal etwas näher in Augenschein zu nehmen, aber es hält sich doch alles sehr in Grenzen. Einiges ist gepackt, und der große Rest liegt noch überall verteilt. Ich vermute, es wird doch eher am Ende ein sehr spontanes Unterfangen. Irgendwie fallen mir auch sowieso immer eher andere Dinge ein, die noch erledigt werden müssen. Nun ja, und dann war da noch … sagen wir mal, ein recht positives Ereignis, welches meine prinzipiell noch weit entfernte Diplomarbeit doch sehr in den Vordergrund hat rücken lassen. So werden die Vorbereitungen für Irland wieder einmal vertagt, und es zieht mich noch einmal in die Bibliothek, um eine erste Gliederung meines Themas vorzubereiten. Aber in diesem Fall ist Spontaneität gefragt!
Dix 20 August, 2007
Zuletzt erwähnte ich die teils ungewöhnlichen Verhaltensweisen der Iren -oder noch zumindest auf die Entfernung als solche empfunden. Da der Zeitpunkt der Abreise nun wieder ein weiteres Stück in greifbare Nähe gerückt ist, habe ich dieses Mal speziell etwas über die Menschen in Dundalk (oder Dún Dealgan) herausfinden wollen. Das ist mir auch mehr oder weniger gelungen. Jedoch muss ich anmerken, dass ich mich jetzt schon ein wenig frage, wohin es mich da verschlagen hat, wenn das (s.u.) eine der Freizeitbeschäftigungen ist, welcher man dort typischerweise nachgeht…
In diesem kleinen und unscheinbaren Ort scheint es wohl doch nicht immer so ruhig zugehen, wie sonst immer zu lesen ist
Janus 18 August, 2007
Nachdem ich mir vor einigen Tagen noch den Kopf über ein begrenztes Gewicht für ein zeitlich begrenztes Leben an einem anderen Ort zerbrochen habe, ist dieser Kopf nun zu einem Janus-Kopf geworden. Er schaut nach hinten und nach vorn. Zumeist schaut er schon nach vorn, denn diese unbändige Neugier auf das was mich wohl erwarten wird, ist nicht zu verbergen. Mit jedem weiteren Erfahrungsbericht anderer Studenten, die bereits schon in Irland waren, wächst die Spannung. Es gibt da einige Besonderheiten, die mir zugegebener Weise schon im ersten Moment ein Lächeln entlockt haben.
Hier ein kleiner Vorgeschmack: “… Busfahren ist in Irland auf den ersten Blick eine Wissenschaft für sich. Aber wenn man erst einmal raus hat, dass es nicht nach deutschen Maßstäben funktioniert, dann kann man sich relaxt zurücklehnen, und so gut das in Regen, Wind und Kälte denn geht, entspannen. Der kommt schon irgendwann.
Hier nun die Bedienungsanleitung zum Busfahren:
- Man stellt sich an Bushaltestellen schön in der Schlange an. Wenn die Schlange sehr lang ist sollte man bedenken, dass nicht immer alle auf denselben Bus warten.
- Busse halten nicht von alleine. Man muss, wenn die eigene Linie ankommt seinen Arm ausstrecken und in Richtung Fahrbahnmitte zeigen. Dies ist das Zeichen für den Busfahrer, dass Du mitfahren willst bzw. er anhalten soll.
- „Exact Fare – No Change Given“. Diese Aufschrift prangt vorne an jedem Bus. Soll heißen, Du musst die Fahrt passend in Metallgeld bezahlen wenn Du einsteigst. Meistens muss man 1,20€ zahlen (es gibt einen Staffeltarif je nachdem wie viele Haltestellen Du fahren willst, das wird aber nicht zu eng gesehen). Außerdem wirft man das Geld in eine Metallvorrichtung in der der Fahrer es zwar sehen kann, er zählt es aber nicht wirklich nach. Man kann also einfach reinlatschen, „one twenty please“ sagen, ein bisschen Kleingeld in den Schlitz werfen und niemand wird einen aufhalten.
- Man weiß nie, wo man sich gerade befindet, weil es weder durchgesagt wird, noch gibt es einen Plan im Bus oder gar an den Haltestellen. An den meisten steht es noch nicht mal dran, wenn man aussteigt. Man sollte also eine gute Beschreibung haben, wo man aussteigen soll, wenn man sich (besonders im Dunkeln) in unbekannte Gegenden vorwagt. Man muss also im richtigen Moment auf Stopp drücken und dann auch nach vorne zur Tür gehen, da der Busfahrer sonst nämlich nicht anhält.
- Letzter Buspunkt: Wenn ihr einen Plan mit Fahrzeiten an der Bushaltestelle findet, so sind das nicht etwa, wie man ja annehmen könnte - wenn man sich nicht auskennt- die Zeiten, an denen der Bus an der Haltestelle ist, nein. Denn an den Haltestellen stehen nur die Zeiten, wann die Busse am Beginn ihrer Linie losfahren. Die Zeit, die sie von dort bis zu Dir brauchen musst Du nun einfach abschätzen und wenn der Bus halt später kommt ist es nur Deine Schuld, weil Du den Straßenverkehr mal wieder nicht richtig eingeschätzt hast.”
(Wenn also das nächste mal hier in Deutschland ein Bus nicht ganz pünktlich ist, sollte man sich einfach in Erinnerung rufen, dass es auch noch ganz anders gehen kann.)
Für den Fall, dass es wirklich so sein sollte, wie im obigen Textauszug beschrieben, so könnte aus dem dezenten Lächeln schon ein mehr als amüsiertes Lachen werden.
Der Janus-Kopf. Wie gesagt, er schaut auch manchmal nach hinten – für einen Moment. Aber das ist auch nicht zu vermeiden in dieser Zwischenphase. Es sind nun noch zwölf Tage bis zum Abflug, und ich weiß nie so recht, was ich machen soll während dieses Schwebezustandes. Die Zeit ist zu kurz, als dass man es als Gefühl der Zielferne verspüren könnte. Gleichzeitig ist der Zeitraum zu lang, um sagen zu können, dass es schon fast soweit ist. Und was bleibt? Gedanken … unendlich viele, und z.T. auch nicht notwendig. Aber das gehört einfach dazu.
Das Leben – abgewogen 13 August, 2007
Lässt sich das Leben wiegen bzw. in eine Tasche packen? Ich muss gerade feststellen: nein. Zwar bleiben mir noch fast 2,5 Wochen Zeit, dieses Ziel zu erreichen. Nur befürchte ich, dass es mir auch dann nicht gelingen wird. Selbstverständlich könnte ich es auch zusammenfassend in einem Satz sagen, dass ich nicht weiß, was in die Tasche soll. Führe ich einfach nur für ein oder zwei Wochen in den Urlaub, so wäre es ein Leichtes zu sagen, was mitgenommen werden muss. Man nimmt eben das mit, was gebraucht wird. Schon bin ich wieder bei dem schönen Wort „brauchen“. Ja, für einen kurzen Zeitraum lässt sich das rational sogar recht gut definieren, was dazu gehört. Was ist aber, wenn es sich nicht nur um ein paar Wochen handelt, sondern vier Monate? Lässt es sich da auch so einfach festlegen, was in eine Tasche hineingehört?
Natürlich, viele der üblichen Dinge wie Kleidung etc. packt man ein, wie sonst eben bei einer kürzeren Reise auch. Aber liegt die Situation vor, dass man nicht nur „reist“, sondern auch ansatzweise ein bisschen in dem anderen Land „leben“ wird, so kommt schnell das Bedürfnis auf, einen Teil des Lebens hier auch mit einzupacken. Aber bei einer Vorgabe von 20 kg, die schneller erreicht sind als man denkt, erscheint es mir fast unmöglich. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, bereits schon einmal vorab zu testen, ob ich wohl mit diesem Gewicht auskomme. Nun ist es erst einmal auf einen unbestimmten Zeitpunkt verschoben.
Ich weiß derzeit einfach noch nicht, was so klein und leicht ist, dass es in die Tasche passt. Aber gleichzeitig doch ein Stück von dem Leben hier mitnimmt.
avant de lancer 10 August, 2007
Man stelle sich vor, eine Person kommt auf die Idee, im Internet nach einem interessanten Blog zu suchen. Fündig wird sie bei weltweit aktuell rund 91 Millionen Blogs mit Sicherheit. Es stellt sich vielmehr die Frage, ob denn nun auch alle Blogs interessant sind. Wohl kaum. Im Prinzip ist sogar schon alles gesagt bzw. über alles geschrieben, was die Welt nicht bewegt. Das stimmt. Für jeden Gedanken, für jedes noch so kleine Problem und jede Stimmungslage gibt es einen Blog. Der Mensch möchte sich mitteilen – sei es noch so nebensächlich. Und wer soll dieses Blog lesen? Sowohl diese Wahrscheinlichkeit als auch die Wahrscheinlichkeit, dass es überhaupt das Interesse eines Lesers wecken könnte, ist, sagen wir es einfach so wie es ist, gering … um es mal positiv auszudrücken.
Die Schlussfolgerung wäre: die Welt braucht keinen weiteren Blog. Richtig. Es geht aber auch nicht darum, ob es „gebraucht“ wird. Da gibt es ganz andere -entscheidend lebenswichtigere- Dinge. Hierbei geht es auch nicht um solche Anmaßungen. Viele Menschen sagen, sie schreiben einen Blog, um endlich einmal das zu sagen, was sie noch nie sagen konnten / durften. Diese Auffassung teile ich nicht. Auch möchte ich einen zufälligen Leser (was bei dem Namen dieses Blogs die Wahrscheinlichkeit eines Zufalls nochmals verringern dürfte) nicht sofort mit irgendwelchen Banalitäten abschrecken.
A propos … Name. Fantasmagorique. Als ich den Namen im Vorfeld bei einigen Personen fallen ließ, erntete ich -um in der Stochastik zu bleiben- verwirrte Blicke mit einer Wahrscheinlichkeit gegen 1. Woran denkt man bei diesem Namen?
Nach der neuen Rechtschreibung vielleicht an eine Symbiose aus Fantasie und Magie. Auch wurde ich gefragt, ob ich da nicht gerade einen gedanklichen Fehler begehe, da ich doch bestimmt „fantastique“ meine. (Anzumerken sei an dieser Stelle, dass sich diese Aussage bei den betreffenden Personen mit einer tief in Falten gelegten Stirn paarte, denn als amie der franzözischen Sprache dürfte mir solch ein fataler Fehler nun wirklich nicht passieren!) Bei dieser Empörung war ein zwangsläufiges Lächeln meinerseits kaum zu unterdrücken.
Nein, ich meinte es nicht. Und gleichzeitig stimmt es irgendwie schon. Denn „fantasmagorique“ ist grundsätzlich ein Synonym für „fantastique“. Aber dieses Adjektiv ist nicht so abgegriffen und lässt eine größere Gedankenfreiheit.
Freiheit, die für das Leben wichig ist. Denn sowohl leben als auch das Leben, beides ist „fantasmagorique“! Und darüber möchte ich schreiben.



